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17.02.2006
Sweat
Review der Party Sweat mit Till von Sein & Xenon @ Luna Club/ Kiel

Sweat 17.02.05

Der Tag nimmt die Nacht


Zwei Leben, mögen nicht ungleicher sein.
Ihnen gelingt es nicht beieinander zu sein.
Genannt wurden sie Tag und Nacht.
Sie sind getrennt in der Welt bedacht.
Die Ruhe in der Nacht ist längst vergeblich.
Für jene Bedeutsamkeit völlig unerheblich.
Denn diese Unruhe, sie prickelt tagelang.
Neben dem Alltag, ein ewiger Zwang!
Unerlässlicher Gedanke dreht sich verwegen.
Es ist die Sehnsucht, sich dorthin zu bewegen.
Einen Augenaufschlag warte -
Dann...
ein Raum für's Vergessen hält sich heute bereit.
Dort erhält die Stunde eine andere Zeit.
Gedanken versuchen auch hier zu greifen.
Im nächsten Schritt gelingt es, sie abzustreifen.
Ruhe dehnt sich im Kopfinneren aus.
Ein einziger Wunsch tritt aus dem Ganzen heraus.
Den Sinn nur auf das Nächste zu zielen.
Das ist es.
Sekunde auf Sekunde bis dann...
der Sinn verschlossen-
bis zum nächsten Mal; nur Momente blieben.


Wenn man sich lange auf etwas freut, und dann mit einer Situation konfrontiert wird, von der man sich zuerst etwas anderes gewünscht hat, bleibt einem die Möglichkeit zu gehen oder abzuwarten, wie sich das Ganze weiterentwickelt.
Ich habe mir für den 17.02. bei Sweat das Beste erhofft. Wir betraten erst um kurz nach 1°° Uhr den LunaClub und dort waren vielleicht 50 Leute. Meine Begleitungen verließen den Laden ziemlich bald, ich blieb. Eine halbe Stunde später hatte sich die Zahl der Menschen auf der Tanzfläche verdoppelt. Gegen 2°° tanzte ich, als Xenon auflegte, mit einigen anderen auf der Tanzfläche. Diese Sweatnacht war anders als die vergangenen, die ich in letzter Zeit erlebt habe. Mir ist es nicht möglich zu sagen, woran das lag. Vielleicht war das Set außergewöhnlich anders, vielleicht lag es an dem seltsamen Start in diese Nacht oder es lag einfach an mir. Damit meine ich nicht, dass es mir nicht gefiel, vielmehr hatte ich seit langem mal wieder das Gefühl, dass ich von 2°° - 5°° jeden Übergang tanzend genossen habe. Mir blieben bei den treibenden Klängen nur kurze Pausen, um meinem Körper Flüssigkeit zuzuführen.
Oft erkannte ich die DJ - Wechsel hörend, ein Blick bestätigte mir dann den Verdacht. Xenon, Till von Sein und Felix hatten jeder eine spezielle Mischung dabei. Somit bestätigte sich mein erhoffter Wunsch für diese Nacht und ich habe das Beste erhalten. Ich werde solche Erlebnisse die nächsten eineinhalb Monate über vermissen. An alle anderen sei gesagt: Go to the whirlpool of heat and flash and find some divine of Sweatmusic!

Review by miablumoon


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