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Paul Pre
Letztes Update am 14.03.2005

Rapper Big Pooh - Sleepers (6 Hole Records)
Das Big Pooh Album hab ich zum Geburtstag bekommen und muss sagen, dass ich es sonst wahrscheinlich gar nicht gehört hätte. Ich hab mich immer fern gehalten von Little Brother und von daher stand diese Platte so gar nicht auf meinem Plan.
Rapper Big Pooh ist neben Phonte und "Producer-Star" 9thWonder, einer der drei "Little Brother" Akteure. Seit 2004 gibt es solo Projekte, so hat Phonte zusammen mit Nicolay als Foreign Exchange schon ein Album gedroppt und irgendwann dieses Jahr erscheint noch ein Producer Album von 9th Wonder. Zwischen drin haut Big Pooh mal seine LP Sleepers raus.
Wer von euch genauso wie ich vorher nur selten deren Sachen gehört hat und dann das Big Pooh Album hört, wird seine Meinung über das Trio aus North Carolina schnell ändern! Die Sleepers LP ist jetzt schon ein Anwärter auf die LP des Jahres (aber da kommen ja noch so einige andere Alben dieses Jahr *freu*), denn Qualitativ steht sie den bisherigen Little Brother Produktionen in nichts nach.
Wenn man dann schon einen Kollegen wie 9th Wonder hat, brauch man sich um die Beats sowieso keine Sorgen zu machen, allerdings hat dieser nur 6 der 14 Hammer-Tracks produziert. Khrysis, Nocolay und Big Doh haben auch noch Hand angelegt.
Big Poohs Gästeliste: Phonte ist mit dabei, ebenso O-Dash & Spectac, sowie Darien Brockington, Joe Scrudda und Median. Sehr ausgeglichenes und eher gechilltes Album und solltet ihr noch nicht so ganz überzeugt sein 16 Euro für die LP auszugeben, solltet ihr noch ne kleine Kostprobe für ca. 8 Euro holen, und zwar "Strongest Man", die erste Maxiauskopplung!!!
Zum Schluß noch ein gaaanz lustiger Satz, der auch gar nicht doppeldeutig ist!;) Wer das Ding verpennt, ist selbst schuld!

Review by Paul Pre


Maroons - Ambush (Quannum Records)

Rapper Lateef (Latyrx) und Produzent Chief Xcel (Blackalicious) bringen unter dem Projektnamen Maroons ihr erstes gemeinsames Werk raus.
Als ich 2002 in Berlin auf nem Blackalicious Konzert war, haben Lateef und The Chief das Album schon angekündigt und die ersten Tracks gebracht! Ich bin ein grosser Quannum Fan, so hatte ich auch an diese Combo entsprechende Erwartungen. Es hat zwar alles länger gedauert als erwartet (Die erste 12" Auskopplung "Lester Hayes" ist 2003 rausgekommen), aber das Endprodukt ist mehr als Höhrenswert! Das Album fasst Neun Tracks und ist leider ein bisschen kurz. Nach so langer Arbeit hätte ich mich auf mehr Tracks gefreut, aber ich bin trotzdem mehr als zufrieden! The Chief hat alles Produziert und hatte auch mehr als genug Zeit, denn seit dem letzten Blackalicious Album, hat er auch nichts mehr Produziert (ausgenommen ein paar Tracks auf dem Lifesavas Album). Lyrische Unterstützung gab es von Gift of the Gab, der bei den Tracks "Beautiful You" und "Best of Me" gefeatured ist. Für den Gesang wurde die goldene Quannum Stimme von Joyo Velarde geordert.
Für Leute die auf Tracks mit Hintergrund Wert legen, wird der Track "If" auf jeden Fall ein Burner sein!
Mir gefällt auf jeden Fall jeder Track vom Album obwohl mir die beiden Tracks "If" und "Best of me / Bonus Beat" am besten gefallen!
Also Leute, KAUFEN!!!!!!!!!!!!

Review by Paul Pre


Rob Sonic - Telicatessen (Definitive Jux)

Rob Sonic, der bisher als Front Man der Sonic Sum Crew überzeugen konnte, bringt mit "Telicatessen" sein erstes Solo-Album raus.
Der Junge wollte lieber "auf Nummer sicher gehen" und hat zusätzlich zu den Rhymes auch noch alle 13 Tracks selbst produziert. Bei der Auswahl seiner Producing-Hilfsmittel hat er sich auch nicht lumpen lassen und folgendes Gerät benutzt: ARP Odyssey, Little Brother, Mini Moog, Yamaha SK-20, Roland Juno 106, Fender Rhodes Piano Bass, Korg MS-2000, Akai MPC 2000 XL.
Das Ergebnis von so viel Stuff ist ein Album, dass schön nach Def Jux -Shit klingt.Die Beats sind recht technoid und elektrisch. Mein favourite-Track ist der Burner "Shoplift", der auch als 12" Auskopplung erhältlich ist. Ein guter Grund sich das Album zu kaufen, ist der sehr eigene Sound Rob Sonics, der mit recht wenigen andern Alben vergleichbar ist. Auf Anhieb fällt mir auch keins ein, mit dem man sein Album vergleichen könnte. Bei ca. 50% der Tracks fehlt mir jedoch das gewisse etwas und nach häufigem hören wird einem der Sound ein bisschen langweilig.
Wer jedoch auf die Def Jux Styles flasht, wird von diesem Album nicht enttäuscht sein. Textlich gesehen ist er flexibel und schreibt genauso gern über Politik wie über Sex und Drogen. Flow-technisch kann er durchgehend überzeugen und lenkt somit gern von den, manchmal, monotonen Beats ab.

Review by Paul Pre


Roots Manuva - Awfully Deep (Big Dada)

Was für ein Jahresbeginn! Der vielleicht beste Rapper aus Grossbritannien, Roots Manuva, bringt mit "Awfully Deep" sein viertes Album raus. Da mich die vorherigen Alben nicht besonders geflasht haben, hatte ich bei diesem Album keine großen Erwartungen. Aufmerksam wurde ich durch die erste 12" Auskopplung, "Colossal Insight" (kommt mit ein paar fetten Remixes!!!), die mir richtig gut gefallen hat. Schon nach dem ersten Hören des Albums, hörte ich die Veränderung heraus!
Das Album wurde komplett von Ihm selbst produziert und ist fast so ein krasser Unterschied zu seinen bisherigen Alben wie bei Common der Unterschied von Electric Circus zu seinen vorherigen Alben war. Musikalisch ist sie eindeutig besser als die älteren Alben, ein lauschiges Gemisch aus Trip-Hop, Reggae, Dub und weiteren Musikstilen, mit wunderbaren Bässen. Typisch britisch irgendwie.
Die lyrischen Schwerpunkte des mittlerweile Vater gewordenen Londoners liegen im Leben und den Sinn, in der Hip-Hop Kultur und im politischen. Nachdem ich die vorigen Alben nach höchstens 5mal hören links liegen lassen hab, werde ich mir die neuen sehr komplexen und aufwendigen Tracks bestimmt öfter anhören.
Fazit: Super gelungenes Werk, das die bisherigen Manuva Fans umhauen wird und Manuva selbst, noch ein paar neue Fans mehr bereiten wird.
Anspieltipps: Mind To Motion, Awfully Deep, Colossal Insight, The Falling

Review by Paul Pre


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