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   HAHAHA Unser Lokalblatt...
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   Autor  Thema: HAHAHA Unser Lokalblatt...  (Gelesen 1153 mal)
Philipp
Gast

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HAHAHA Unser Lokalblatt...
« am: 13.08.2004 um 10:54:50 »
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ich zitiere: "Der Neumünsteraner DJ und Produzent Frank Martiniq ist international eine feste Größe
Frank Martiniq hat's geschafft. Fast wenigstens. Oder er ist zumindest auf dem besten Weg dahin. Es ist ein Traum vieler Musiker und so auch seiner: von der Musik zu leben. Von den ersten Depeche Mode-Platten, die in ihm die Musikleidenschaft erweckten bis heute ist viel Zeit vergangen, aber inzwischen kann der Neumünsteraner, was Veröffentlichungen angeht, eine stolze Bilanz ziehen. Drei Albenliegen vor: pmf 8 (2000), Schwingkomplex (2002) und neowoogie (2003).
 
 
 
Für viel Verzücken gesorgt hat seine Maxi mit einem Adriano Celentano-Remix, die mit einem Remix der Kölner Technogröße Michael Mayer versehen ist. Außerdem ist bereits eine Maxi mit einem Remix von Mitte Karaoke vom WMF aus Berlin rausgekommen. Und das ist erst der Anfang, denn nachdem Frank Martiniq sich mit seinen Veröffentlichungen und diversen Live-Konzerten im In- und Ausland einen Namen erspielt hat, kommen immer mehr Anfragen anderer Musiker zwecks Zusammenarbeit.
 
Ausgangspunkt der Karriere ist das Auflegen an den Turntables. Konsequent spielt Frank nur, was ihm gefällt, ohne dabei aber nur seine intolerante persönliche "Vision" seiner Musik durchzuziehen. Das, was die Leute hören wollen, hört auch Frank, daher muss er sich in dieser Hinsicht nicht verbiegen: "Bei mir kommt keine Platte auf den Teller, die ich nicht gut finde." Dabei versucht Frank als DJ immer die Grenzen des Publikums auszuloten und geht so weit ans Limit, wie es nur geht. Dann steht er den ganzen Abend wie unter Strom an den Turntables. "Das ist keine Nervosität, sondern eher ein cooler Rausch. Deswegen hab' ich vermutlich auch nie chemische Drogen konsumieren müssen. Beim auflegen heißt meine Maxime: Spiele so, als wär's der letzte Abend."
 
Berlin, Januar 1995, Innenstadt, Ostseite. Das war so ein "letzter Abend": ein von Punks besetztes Haus mit einem coolen Partykeller. Das Auflegen ging nur mit den Händen vor dem Heizlüfter. Das Publikum halb Punks, halb Normalos. "Die haben gefeiert, als wenn's kein Morgen gäbe", erinnert sich Frank. "Die haben mir Morgens um 9 oder 10 Uhr noch meine Kopfhörer abgekauft, damit sie weiter feiern konnten..."
 
Frank kriegt aber extrem schlechte Laune, wenn man ihn als "biologische Musikbox" betrachtet und mit "völlig schwachsinnigen Musikwünschen" traktiert. "Dann nerven mich die Leute, die in 'nen Club kommen und wieder gehen {sbquo}weil nichts los ist'. Von denen hat sich noch nie jemand gefragt, warum denn nichts los ist..."
 
Generell wird Frank in Zukunft aber weniger hinter den Turntables zu finden sein, sondern eher hinter seinem Laptop. Er will noch mehr Zeit auf seine eigenen Produktionen zu verwenden, außerdem hat er dem Lockruf eines Jobangebotes nachgegeben, in einem Kölner Studio zu arbeiten.
 
Lauscht man Frank Martiniqs bisherigen Veröffentlichungen, ist eine deutliche musikalische Entwicklung in seinem Schaffen festzustellen. Die pmf 8, eine ruhige und eher introvertierte Platte, war bereits ein grandioser Auftakt zu seinem ersten Dance-Album Schwingkomplex, das irgendwo zwischen komprimiertem elektronischem House und verspieltem Techno einzuordnen ist. Die Kölner Musikpresse feierte Schwingkomplex seinerzeit so: "Die Kölner elektronische Musik ist tot, jetzt kommt Martiniq!" Das aktuelle Album kommt eher "schrullig" und mit akustischen Instrumenten wie Saxophon oder Bass daher. Aber Stileinordnungen sind unwichtig. Wichtiger sind da Franks Aussagen in Bezug auf dieses Album, etwa: "Ich liebe Originelles und hasse Stumpfsinn. Musik ist Freiheit!" Jeder einzelne Sound so oft durch irgendwelche Filter gejagt, mit "timestretch" gedehnt, dann wieder zerschnitten und letztendlich zu einem fertigen Song arrangiert, bis er seinem Verständnis von guter Musik möglichst nahe kommt.
 
Von Jelto von Schuckmann
 
 
Aus den Kieler Nachrichten vom 13.08.2004"
 
am besten:  "Deswegen hab' ich vermutlich auch nie chemische Drogen konsumieren müssen."
Nee, gezwungen hat ihn keiner...
wer frank noch aus seiner ruhrpottzeit kennt....
aber so sind sie eben, die lokalnachrichten...
 
TROTZDEM: herzlichen glückwunsch frank!
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dennis k
Gast

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Re: HAHAHA Unser Lokalblatt...
« Antworten #1 am: 13.08.2004 um 11:47:16 »
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Wink
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herman13
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Geschlecht: male
Beiträge: 138
Re: HAHAHA Unser Lokalblatt...
« Antworten #2 am: 13.08.2004 um 12:46:46 »
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...da geht allg. einiges..., is ja 'n uralter bericht, war ja selbst an der entspr. kieler-djs-serie beteiligt, zumindest in meinem fall 'ne haarsträubende differenz zwischen dem entwurf (schade, daß jeltos hochmotivierter einsatz da derartig verunglimpft werden mußte...) & dem dann tatsächlich gedruckten... auch regelmäßig amüsant, wie spiegel-, faz-, süddeutsche-, usw.-newslettermäßig gleichzeitig mitunter 'ne knappe woche bevor nordclick dann auch mal innie puschen kömmt 'ne (wirklich überregional aktuell wichtige) meldung rausgeht... informationsinfrastrukturell kommt man net umhin, festzuhalten: schläfrig-wollschwein als deutschlands florida, des paßt scho...  Cool
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dennis k
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Re: HAHAHA Unser Lokalblatt...
« Antworten #3 am: 14.08.2004 um 01:19:52 »
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bei dir ist ja auch laut kn alles irgendwie trance und somit purer repekt respekt vor der schwarzen kultur... Wink KN...SOVIEL ZEITUNG MUSS SEIN.
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dennis k
Gast

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Re: HAHAHA Unser Lokalblatt...
« Antworten #4 am: 14.08.2004 um 01:21:13 »
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repekt zuviel.
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